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Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, und eignen sich als Ersatz von fehlenden Zähnen. Dabei ist es theoretisch möglich, dass jeder defekte Zahn durch ein Zahnimplantat ersetzt wird. Aus diesem Grund ist es ein ideales Konzept für einzelne, verlorene Zähne. Handelt es sich dagegen um eine komplette Zahnlosigkeit bieten sich die Zahnimplantate als alleinige Lösung nicht an. Hier eignet sich eine Kombination mit einer festen Brücke, die an mehreren, rund 6 bis 8, Implantaten pro Kiefer befestigt wird. An dieser Stelle hätten noch mehr Implantate keinerlei Auswirkung auf die Verbesserung der Stabilität und der Festigkeit.

Welche Art der Behandlung am sinnvollsten ist, ist bereits  vorab ganz individuell bei einer Implantat Planung festzulegen.
Hierbei ist das Gebiss und die vorhandene Situation des Kiefers zu berücksichtigen.


Anwendungsgebiete und Voraussetzungen

Zahnimplantate eigenen sich in erster Linie besonders gut als Ersatz nach dem Verlust von einzelnen Zähnen. Auf diese Weise lassen sich auch größere Lücken schließen, unter anderem beispielsweise bei fehlenden Backenzähnen. Ebenfalls machen Zahnimplantate auch bei einer völligen Zahnlosigkeit durchaus Sinn. Hier allerdings, wie bereits beschrieben, in Verbindung mit einer Brücke. Diese Brücke wird dann an den zuvor gesetzten Implantaten befestigt. Dies sorgt dafür, dass Sie schon sehr bald wieder ein strahlendes Lächeln vorweisen und jegliche Art von Speisen genießen können.

Die Voraussetzungen für eine Behandlung mit einem Zahnimplantat sind nicht sehr umfangreich. Die wichtigste Voraussetzung für das Setzen eines Implantats besteht darin, dass ausreichendes Knochenangebot im Kiefer vorliegt, damit das Implantat dort stabil verankert werden kann. Darüber hinaus ist es ebenfalls wichtig, dass das Wachstum des Kiefers komplett abgeschlossen ist. Bei Kindern und Heranwachsenden eignet sich das Zahnimplantat dementsprechend erst dann, wenn ihr Kiefer ausgewachsen ist. Eine weitere Voraussetzung ist eine gute Mundhygiene. Dies vor allem aus dem Grund, damit sich keine Bakterien an und um die Implantate ansetzen können. Dies würde nicht nur zu Verunreinigungen führen, sondern auch zu Schmerzen und Entzündungen.

Vorteile und Risiken von Implantaten

Die Vorteile der Zahnimplantate überwiegen sehr deutlich. Einzelne verlorene Zähne, die unschöne Lücken im Gebiss hinterlassen, können so ersetzt werden. Nicht nur der Ästhetik kommt dieses zu Gute, sondern auch der Beißkraft. Sehr gut bei dieser Möglichkeit ist es auch, dass die Nachbarzähne, die unmittelbar direkt an der zu behandelnden Stelle liegen, nicht beschädigt werden. Auch der Knochen, in dem das Implantat verankert wird, bleibt erhalten. Die stabile Befestigung und Verankerung des Zahnimplantats in den Kieferknochen sorgt für einen festen Halt, wobei das Geschmacksempfinden keinerlei Beeinflussung erfährt.

Wie bei jedem anderen Eingriff auch, besteht hier ebenfalls das ein oder andere Risiko. So können beispielsweise Infektionen nach dem Eingriff auftreten, die sich jedoch mit einer sehr guten Mundhygiene und der Einhaltung der Anweisungen des Zahnarztes stark verringern lassen. Ebenso ist es möglich, dass die Nachbarzähne bei der Verankerung während der Behandlung beschädigt werden. Dieses tritt jedoch äußert selten auf, da der Zahnarzt die Implantate sehr sorgfältig und vorsichtig setzt. Ebenfalls besteht das Risiko, dass unmittelbar nach dem Eingriff Entzündungen der Wunden und Schwellungen auftreten. Diese lassen sich aber sehr gut durch Medikamente und einem ausgiebigen Kühlen behandeln. Das wohl schwierigste Risiko besteht in der Möglichkeit, dass das Zahnimplantat nicht in den Knochen einheilt. Zwar tritt dieses Risiko nur sehr selten und eher vereinzelt auf, jedoch besteht es.

Der Reiseablauf

Für eine Implantatbehandlung ist eine zweimalige Anreise nötig. Beim 1. Aufenthalt wird ein Behandlungsplan mit Hilfe einer computergestützten Analyse aufgestellt. Danach werden die Titan Implantate in den Knochen eingesetzt. Die Einheilzeit ist je Knochentyp unterschiedlich. Sie beträgt aber in der Regel rund 2 – 6 Monate.
Nach der Einheilzeit ist eine 2. Anreise in die Zahnklinik notwendig, damit die Krone auf dem Implantat befestigt werden kann.

 

Kosten:

Eine Kostenübersicht finden Sie hier.

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